Schneeschuhtour Reuterwanne und Pfeifferberg
In einer großen Gruppe starteten wir nach Jungholz bzw. zum Wanderparkplatz nach Langenschwand. Gleich zu Beginn möchte ich den Tourteilnehmern ein großes Lob aussprechen: Alle waren gut organisiert und vorbereitet, und der Rucksack war ruckzuck einsatzbereit.
Unsere Schneeschuhwanderung, die bei den Schneebedingungen zur Winterwanderung wurde, führte uns zunächst ein Stück über den Höhenweg. Dieser war zwar teilweise etwas vereist, aber insgesamt gut mit Wanderschuhen machbar. Bei strahlender Sonne entschieden wir uns, die Grödel anzuziehen, bevor es in den Wald hineinging.
Immer schön den Weg entlang, erst flach, dann doch noch etwas steiler, erreichten wir den Gipfel der Reuterwanne. Obwohl es inzwischen etwas bedeckt war, war es am Gipfel nicht unangenehm, da ausnahmsweise kein Wind dort oben ging. Nach einem etwas ausgedehnteren Gipfelaufenthalt und einer kleinen Brotzeit brachen wir wieder zum Abstieg auf.
Dieser führte uns über den südlich ausgerichteten Rücken hinab zur „Oberen Reuterwanne“. Gut gelaunt hielten wir uns danach rechts auf dem Weg, bis wir beim nächsten Abzweig nach links zum Pfeifferberg aufstiegen. Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir auch diesen Gipfel ohne Probleme und genossen den schönen Ausblick zum Sorgschrofen und Zinken.
Obwohl es bergab winterlichere Verhältnisse gab, konnten wir auch dort gut auf unsere Schneeschuhe verzichten. Da wir ohne Schnee deutlich schneller unterwegs waren als erwartet, waren wir eine Stunde früher auf der Hütte als reserviert. Aber auch das war kein Problem, da auf der Hütte wenig los war.
Bei guter Laune und netten Gesprächen genossen wir das deftige sowie das süße Essen. Bei Dämmerung ging es dann über den Rodelweg wieder zurück zum Parkplatz.
Fazit: Auch wenn die Schneeschuhe an diesem Tag auf dem Rucksack blieben und die Stirnlampe nicht zum Einsatz kam, war es wieder eine tolle Tour mit netten Leuten.
Bericht: Bettina Egg
Fotos: Liane Faust, Roland Herrmann, Bettina Egg









