Nach umleitungsbedingter, etwas zäher Anfahrt traf die sechsköpfige Wandergruppe gegen 09:00 Uhr am Parkplatz beim Wellenbad in Oberammergau ein.
Direkt vom Parkplatz ging es auf einem schmalen Pfad in den lichten Wald. Durch ein Weidegatter und über einen Steg ging es am Bach in vielen Kehren bergauf. Nach wenigen Minuten waren alle „warmgelaufen“ und bei einer kurzen Pause verschwanden die Jacken in den Rucksäcken. Steigung und Tempo waren angenehm und so kamen schnell die ersten hundert Höhenmeter zusammen.
Bald wurde der Wald lichter und freies Gelände wurde erreicht. Ein schöner Ausblick auf die Wasserflächen des Wellenbads und auf Oberammergau bot sich zu einer ersten Trinkpause an. Weiter ging es dann über kleine, wurzelige Steige.
Die höheren Temperaturen der nun stärker scheinenden Sonne wurden durch den lichten Wald abgemildert und als richtige Wohlfühltemperatur empfunden.
Nach einer Stunde waren gut 320 Höhenmeter geschafft und eine schattige Bank wurde zu einer Pause genutzt. Danach wurde der Weg etwas steiler, war aber immer noch gut gehbar. Nach einer längeren Hangquerung unter dem Gschwandkopf war das Gipfelkreuz zum ersten Mal zu sehen. Noch ein kurzes, steiles Stück Weg und eine steile Wiese, dann war der Gipfel des Großen Aufackers erreicht.
Nach ausgiebiger Gipfelbrotzeit wollten die Tourteilnehmer auch noch den zweiten Gipfel – den Kleinen Aufacker – mitnehmen. Kurz bergab und über einen breiten, grasigen Rücken voran. Nach zehn Minuten dann eine kleine Enttäuschung: Der „Gipfel“ des Kleinen Aufackers war wirklich der Gipfel. Ein besserer Maulwurfshügel mit einem Vermessungsstein markierte den höchsten Punkt, der vielleicht einen halben Meter die Umgebung überragte und für Gelächter sorgte.
Trotzdem ging es mit viel guter Laune auf den Rückweg, der uns in rund eineinhalb Stunden wieder zum Parkplatz führte.
Die anschließende Einkehr im Café Wurms in Saulgrub bot uns etwas Besonderes: Eine Drei-Mann-Blaskapelle spielte auf und untermalte unsere Einkehr mit Kaffee, Kuchen und viel guter Laune musikalisch.
Danke an alle, die dabei waren.
Bericht: Günter Neumann







