Wanderung von Hinterstein über Giebelhaus zur Schwarzenberghütte
Morgens um kurz vor 08:00 Uhr, bei frischen minus 2 Grad, trafen sich die sieben Tourteilnehmer mit dem Tourenleiter. Pünktlich ging es mit dem Sektionsbus los Richtung Hinterstein.
Schon im Raum Kempten war die Landschaft mit frischem Schnee überzogen, und alle freuten sich auf winterliche Verhältnisse, zumal die „Wetterfrösche“ für den Tag viel Sonnenschein angekündigt hatten. In Hinterstein, am Parkplatz Rauhornweg angekommen, war zwar wenig Publikum, aber ordentlich Neuschnee. Da der Weg, so weit wir ihn einsehen konnten, schneefrei erschien, blieben die Grödel erst einmal im Rucksack. Aber bereits nach 15 Minuten war es mit dem geräumten Weg vorbei. Nun mussten wir alle die Grödel aufziehen.
Der nächste Wegabschnitt wurde nun im „Gänsemarsch“ bewältigt, und wir zogen eine schöne Spur durch den frischen Schnee. Nach Überschreiten einer Kuppe war der weitere Wegverlauf einsehbar. Es ging über den frisch geräumten Fahrweg weiter. Also: Grödel wieder ablegen und im Rucksack verstauen. Die herrliche Winterlandschaft, viel Sonne und der frisch gefallene Schnee sorgten bei allen für gute Laune. Bei moderatem Gehtempo und flacher Steigung hatten alle genug Luft zum Ratschen übrig. Wir kamen gut voran und waren nach einer Stunde bei einem Unterstand mit Sitzgelegenheit, der sich für eine Rast anbot – inklusive Zeit für ein kurzes Sonnenbad.
Bald ging es über den steigungsfreien Weg mit vielen sonnigen Abschnitten weiter. Die eine oder andere Wetterjacke verschwand im Rucksack, und schon eine halbe Stunde später waren wir an der kleinen Kapelle angekommen. Wir nutzten den Zaun als Sitzgelegenheit, um noch einmal kurz zu verschnaufen, denn es war noch eine knappe halbe Stunde bis zum Giebelhaus – plus dann noch eine weitere Stunde mittelsteilen Weges zur Schwarzenberghütte.
Am Giebelhaus angekommen, stellten wir dann fest, dass der Weg zur Schwarzenberghütte wegen Lawinengefahr gesperrt war. Wir planten um und ließen die Schwarzenberghütte aus. Einkehr ins Giebelhaus war nun angesagt. Außer uns waren kaum andere Gäste anwesend. Wir hatten einen großen Tisch, ausreichend für uns acht Wanderer, direkt am knisternden Holzfeuer. Nach einer ausgiebigen Rast mit gutem Essen und einem Kaffee zum Abschluss machten wir uns auf den „Rückweg“.
Wie in der Tourenbeschreibung angegeben, ging es knieschonend und schweißfrei für 6 Euro mit dem Bus zurück zum Parkplatz. Nach staufreier Rückfahrt über die Autobahn kamen wir wieder an der Geschäftsstelle an. Es war ein toller Tag. Danke an alle, die dabei waren.
Bericht und Bilder: Günter Neumann









