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Wanderung auf den Siplinger Kopf

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Der 1746 Meter hohe Siplinger Kopf liegt nordwestlich des Riedberger Horns, zwischen Gunzesrieder Tal und Balderschwang. Er ist eine der seltsamsten allgäuer Berggestalten, die Natur hat hier aus Nagelfluh eine Landschaft wie ein Skulpturenpark, mit steilen Rippen und Felsnadeln, geschaffen. Dazu kommt eine äußerst reichhaltige Botanik. Der Rundweg über den Berg ist anspruchsvoll. Es gibt einige steile Stellen über rutschigen Fels und Erde und mitunter ist der Weg vor lauter Pflanzen kaum zu sehen. Geklettert werden muss nicht und ausgesetzt ist der Rundweg nur wenig. Sicherungen gibt es keine, allerdings sollte man den Berg nicht unterschätzen.
Abfahrt war um 7:15 Uhr in Markt Rettenbach. Die Ursprüngliche Tour auf die Hochplatte musste wegen zu vielem Schnee auf dem nordseitigen Zustieg gestrichen werden. Insgesamt zu sechst konnten wir mit einem PKW starten. Nach der kurzen Fahrt parkten wir das Auto kurz vor Balderschwang. Das erste Highlight war die 2.000 Jahre alte Eibe, mit ihrer sehr interessanten Geschichte. Weiter ging es auf dem Wirtschaftsweg zur Obere Wilhelmine Alpe, an der Kinder gerade das Tränkebecken der Kühe zum Pool umfunktionierten.

 

  • Bayerns, wenn nicht, Deutschlands ältester Baum
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Danach ging es bei bewölktem Himmel weiter zum Gipfel auf den Siplinger Kopf. Hier konnten wir bei einer Brotzeit die tolle Aussicht auf die Berglandschaft und die imposanten Felsformationen genießen. Nach der Stärkung wollten wir weiter Richtung Heidenkopf, verpassten jedoch einen Abzweig. Hans baute hier noch eine Variante über ein kleines Geröllfeld ein.
Beim Abstieg brannte dann die Sonne vom Himmel und wir waren froh, dass wir uns bei einer gemütlichen Einkehr im Kräuterhotel Kienle mit einem kühlen Getränk erfrischen konnten.
Eine rundherum gelungene Tour mit netten Menschen und bestens organisiert.

Bericht: Stefan Huber

Bilder: Anke Themel, Richard Thalhofer, Stefan Huber und Hans Hörmann

 

 

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