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Von unten so unscheinbar - Stuibenwanderung

Ja, der Stuiben, von unten so unscheinbar. Es geht vom Parkplatz der Gunzesrieder-Säge aus gemächlich bergan, durch den Wald, da und dort scheint die Sonne durch die schon reichlich lichten Bäume, “es isch ja scho Herbschd”. Auf ein mal taucht der Fritz hinter uns auf, der nun unsere Gruppe auf sechs Bergler anwachsen lässt.
Bei der Alpe (Ornach Alpe?) die ich (noch) nicht kenne machen wir ein Päuschen, von da an geht Sabine “Barfuß” weiter. Ein kleines Stück Weges über eine Wiese, dann aber wird es steinig, Nagelfluh ist das hier. Bald sehen wir den Gipfel und sind auch schon gleich oben ca. 4h, war nicht schwer, “leichte Tour” steht im Programm!
Die Aussicht ist gigantisch, nach Westen bis zum Bodensee, im Süden viele viele Gipfel, welcher ist welcher, ich kenne fast keinen, macht nix, genieße nur!
Nach reichlich “gesunder” Brotzeit (Sekt, Wuschdsemmel, selbergmachde Müsliriegel usw.) machen wir uns auf zum Abstieg, es geht gleich recht zur Sache, Blau/Weiß markiert, Drahtseil gesichert, ziemlich steil hinunter, ist ja “leichte Tour”. Alle packen es ganz gekonnt. Weiter geht es, auf etwa halbem Weg kommt ein Brunnen, ja ein bisschen Abkühlung tut jedem von uns gut. Der Weg ist ganz passabel da und dort a bisserl rutschig “basst scho”. Irgendwann, ich hab nie auf mei Uhr gschaud, simmer dann hald au drund! Drund in Gunzesried schnell no in da Käslada nei ond no an Käs mit hoi gnomma. Aber ohne Einkehr isch so a Bergtour “leichte Tour” ja gar koi richtige, also noch in der “Buhlsalpe” eingekehrt, guad war’s! Dann gehts zrück Richtung Heimat MN usw. Danke Sabine für diese so wunderschöne “leichte Tour”.
Wir kommen wieder!

Bericht: Alois Egger

Bilder Sabine Niederreiner