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Skitour aufs Galtjoch

am 26.01.2019

  • gut gelaunt und motiviert
  • Auftsieg zum Vorgipfel des Galtjochs
  • Abfellen am Gipfel
  • Gruppenbild vor der Ehenbichler Alpe (Ehenbichler Raaz Alm)

Bei widrigen Sichtverhältnissen und Schneeverwehungen auf den Straßen geht`s  über Füssen – Reutte - Bichlbach nach Rinnen zum Tourenparkplatz.

Nach einem Erste-Hilfe- und  LVS-Check fahren wir (2 Gerhards, 2 Rainers, 2 Wolfgangs, Florian, Sabine und Walter) die ersten hundert Höhenmeter am freien Hang hinab. Im Tal angelangt fellen wir auf und queren über die Brücke den Rotlech. Bei leichtem Schneefall in mäßiger Steigung folgen wir nun dem Forstweg bis zu einer Almhütte und dann etwas steiler rauf über den freien Wiesenhang.  Oben angekommen folgen wir zunächst der Spur und biegen links ab hoch durch den Wald, teils in Spitzkehren, bis wir die Ehenbichler Alm (1694 m) erreichen (wo unser Flo schon sehnsüchtig auf uns wartet), an der wir jedoch vorerst nur vorbeigehen.

Jetzt orientieren wir uns in westliche Richtung und ziehen unsere Spuren durch den steilen Hang bis wir das bewaldete Terrain zurücklassen können. Über mäßig steile Hänge steigen wir Meter für Meter empor zum Vorgipfel. Währenddessen weist uns Gerhard darauf hin, sich vorsichtshalber eher links, an einer steileren Mulde vorbei zu bewegen. Über einen breiten Verbindungsrücken und zuletzt über die steilere Gipfelflanke erreichen wir den Gipfel des Galtjochs (2109 m).

Es ist grau bewölkt und die sonst grandiose Aussicht auf die Tannheimer Berge, den Säuling und Thaneller bis zur Zugspitze bleibt uns leider verwehrt. Da zudem ein eisiger Wind weht, fellen wir eilig ab und machen uns bereit für die Abfahrt.

Bei traumhaftem, fast unverspurtem Powder dürfen wir die freien Hänge abfahren. Gerhard demonstriert uns dabei anschaulich, was passieren kann, wenn man die von ihm zuvor beschriebene Eintiefung übersieht. 

Die flowige Abfahrt  bis zur Ehenbichler Alm ist mal wieder viel zu kurz. Wir freuen uns dennoch auf die dortige Einkehr und Stärkung für die abschließenden Abfahrtshöhenmeter.

Jetzt klart es sogar noch auf und die Sonne zeigt sich ein bisschen. Wir fahren erst die schmalen, steilen Passagen durch den Wald, dann den breiten Wiesenhang im Pulverschnee hinab, bis wir über den Forstweg die Brücke erreichen.

Für den letzten Gegenanstieg müssen wir nochmals auffellen und erreichen in 15-minütigem Aufstieg den Startpunkt.

„Schee war`s!“

Tourdaten: 1050 Hm (incl. Gegenanstieg); Aufstieg 5,5 km

Tourenleitung: Gerhard Schlodder

Teilnehmer:  Rainer Fuchs, Gerhard Groos, Florian und Wolfgang Mauler, Rainer Montag, Sabine Müller, Wolfgang Stache, Walter

 

Text: Sabine Müller

Bilder: Sabine Müller / Wolfgang Stache

  • Florian
  • Gerhard
  • Gerhard und Rainer
  • Rainer und Walter
  • Wolfgang
  • Wolfgang und Rainer