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Inntaler Höhenweg - vom Patscherkofel zum Kellerjoch

vom 25.08. bis 30.08.2019

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Ende August startete eine Gruppe von acht Mitgliedern des Alpenvereins Mindelheim unter Leitung und Organisatorin Inge Siebert die diesjährige Tour auf dem Inntaler Höhenweg. Von Innsbruck/Igls ging die 6-Tages-Hüttentour mit Zuhilfenahme der Bahn zum Patscherkofel zur Glungezer Hütte, wo wir gleich mit einem Schnäpschen empfangen wurden.

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Früh Aufstehen hieß es am nächsten Morgen, da uns mit neun Gehstunden zwar der längste, aber auch der gipfelreichste Tag der „seven tuXer summits“ auf uns wartete. Immer am Grat entlang bei viel verblocktem Gelände bezwangen wir den Glungezer, die Gamslahnerspitze, das Kreuzjöchl, die Kreuzspitze, das Rosenjoch mit dem höchsten Punkt mit 2.796m, die Grünbergspitze, die Grafmartspitze und die Naviser Sonnenspitze. Der Wegewart hat wohl die Schilder mit den Zeitangaben zur Lizumer Hütte verwechselt, da sich die Gehzeiten immer erhöhten. Unser Abendessen durften wir im Bürgermeisterzimmer einnehmen.

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Am dritten Wandertag führte unser Weg von der Lizumer Hütte zur Weidener Hütte. Eigentlich wird an diesem Tag kein Gipfel gequert – aber die Hippoldspitze „nahmen“ die beiden Sieberts, Gerhard, Maria und Sabine in 20 Minuten Gehzeit locker mit, während Gabi, Edgar und Susanne die Sonne genossen und den Füßen eine Pflege gönnten. Die gegenüberliegende Krovenzspitze reizte Maria, Sabine und Gerhard für ein Fotoshooting.

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Die nächste Etappe führte unsere Gruppe über den Gipfel des Rastkogel mit herrlichem Blick zu den Zillertaler Alpen. Ein paar „Hartgesottene“ kühlten sich auf dem Weg zum Sidanjoch an einem der beiden Seen bei frostiger Wassertemperatur ab. Maria und Gerhard  machten auf dem Weg zur Rastkogelhütte noch einen Abstecher zum kleinen Gilfert mit dem einzigartigen und besonderen Fridensgipfelkreuz..
Nach einem tollen Frühstück führte uns dieser Wandertag Richtung Hochfügen, dann auf dem Adlerweg zur berüchtigten Loasalm zum Riesenschnitzelessen. Eigentlich wäre jetzt ein Mittagsschläfchen angesagt, doch wir hatten noch zwei Stunden einen knackigen Anstieg zur Kellerjochhütte zu bewältigen. Leider zog eine Nebelwand auf und versperrte uns den sonst bestimmt traumhaften Ausblick.  Mit Stirnlampe bewaffnet machte sich ein Teil der Wanderer vor dem Frühstück auf den Weg zur zum Kellerjoch mit der Gipfelkapelle.

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Am letzten Tag stiegen wir von der Hütte auf dem Jägersteig und Almweg nach Grafenast ab, wo uns ein Großraumtaxi zum Ausgangsort zurückbrachte.
Das Wetter meinte es gut mit uns – fast ständig genossen wir traumhafte Tiefblicke ins Inntal, Zillertal und hinüber zum Karwendel.

 

Nach sechs Wandertagen, mit vielen guten Eindrücken bepackt und um einige Erfahrungen reicher, kehrten wir am Freitag, den 30. August zufrieden nach Mindelheim zurück und freuten uns nach einer Woche Matratzenlager, endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen.

Teilnehmer:  Gaby Brack,  Gerhard Jodl,  Sabine Müller, Inge und Rainer Siebert, Susanne und Edgar Sirch, Maria Wiedemann

Bericht: Sabine Müller

Fotos: Inge Siebert