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Hochtourenbericht: Verpeilrunde über den Kaunergrat

vom 02. bis 04. August 2019

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Tag 1:  Wir treffen uns morgens um 07:00 Uhr an der Geschäftsstelle und fahren anschließend nach Mandarfen ins Pitztal. Eines der beiden Autos parken wir in Plangeroß, um uns am dritten Tag etwas Strecke im Tal zu sparen. Nun starten wir alle gemeinsam in Mandarfen in Richtung Rifflsee, wo wir eine kurze Pause einlegen. Nach dieser Stärkung gehen wir weiter auf dem Cottbusser Höhenweg um zur Kaunergrathütte, dem Tagesziel, zu gelangen. Gegen 14 Uhr überrascht uns ein ziemliches Unwetter, sodass wir leider alle klatschnass um 16 Uhr an der Hütte ankommen.

Tag 2: Der Wecker klingelt um 06:45 Uhr, wir starten nach dem Frühstück gegen 08:00 Uhr in unseren leider immer noch sehr nassen Schuhen. Vorbei an der Parstleswand steigen wir zum türkis schimmernden Mittelberglesee ab. Die Mittagspause wird allerdings durch Nieselregen gestört, somit verweilen wir dort nicht so lange wie geplant. Weiter gehts in Richtung Verpeiljoch, welches zum Schluss einen ziemlich steilen Aufstieg darstellt. Ab hier sehen wir nun unser heutiges Tagesziel, die Verpeilhütte. Über einen schönen Steig und vorbei am oberen und unteren Verpeilferner steigen wir zur Hütte ab und erreichen diese gegen 15:45 Uhr.

Tag 3: Wir starten nach dem Frühstück um 07:40 an der Verpeilhütte in Richtung Madatschjoch. Nach circa zwei Stunden erreichen wir die Madatschtürme, wo wir einen tollen Blick auf den Madatschferner und das zu überwältigende Madatschjoch haben. Die Sonne kommt nun auch endlich raus und wir haben zumindest am dritten Tag super Wetter. Hier legen wir eine Pause ein, bevor wir unsere Kletterhelme aufziehen und zum Madatschjoch steigen. Entlang steilen, aber gut gesicherten Steigen erreichen wir das Joch um circa 11:15 Uhr. Hier gönnen wir uns nochmals eine kurze Rast, bevor wir zur Kaunergrathütte absteigen und dort unsere Mittagspause einlegen. Schließlich steigen wir ins Tal ab nach Plangeroß, holen das zweite Auto aus Mandarfen ab und fahren wieder nach Hause.

Fazit: Trotz teilweise schlechtem Wetter eine schöne, aber sehr lohnenswerte Tour, die zudem mit super Stimmung in der Gruppe abgerundet wurde. Mit insgesamt fast 35 km Strecke und circa 3250 Höhenmetern im Aufstieg allerdings auch nicht zu unterschätzende Rundtour in toller hochalpiner Lage.

Teilnehmerzahl: 8

Bericht und Bilder: Mathias Mesenburg