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Hochtour auf den Fluchtkogel und die Hochvernagtspitze

vom 19.07 bis 21.07.2019

  • der Zustieg zur Vergnathütte
  • auf dem Fluchtkogel (Peter, Hannes, Liane, Ute)
  • auf dem Fluchtkogel (Sebastian, Alex, Tobi)
  • auf dem Weg zur Wildspitze
  • Ausblick vom Fluchtkogel
  • Kein Kommentar
  • vor der Vernagthütte
  • Ausblick auf die Wildspitze
  • beim Aufstieg auf die Wildspitze
  • auf der Wildspitze
  • 1

Wie die Jahre zuvor fand auch heuer wieder ein Gletscherkurs für Anfänger statt. In diesem Kurs lernten die Teilnehmer die Grundkenntnisse des Hochtourengehens mit Material- und Wetterkunde. Um das Gelernte in die Tat umzusetzen, hielt der Fachübungsleiter Peter Wiedemann im Juli die Hochtour auf den Fluchtkogel (3.497 m) und die Hochvernagtspitze (3.525 m) für die Teilnehmer des Gletscherkurses frei.

So brachen am Freitagmittag 6 Männer und 2 Frauen von Mindelheim nach Vent ins Ötztal auf, um von den Parkplätzen der Rofenhöfe von 2.000 m zur Vermaghütte auf 2.755 m aufzusteigen. Die Vernaghütte bot den Rücksacktransport an, was wir als Luxus bei den rund 12 bis 15 kg schweren Rucksäcken gerne annahmen.

Am nächsten Tag starteten wir bereits um 7.00 Uhr mit dem Aufstieg über Blockgelände zum Fuße des Guslarferners, um von dort in 2 Seilschaften diesen bis zum Oberen Guslarjoch zu begehen und dann über den Grat zum Fluchtkogel aufzusteigen. Nach der notwendigen Kletterei mit Steigeisen (Peter meinte jedoch, dass es nur „Gehen im Gelände“ sei) hatten sich am Gipfel auf 3.497 m alle eine ausgiebige Brotzeit mit sagenhaftem Fernblick verdient. Nach der Überschreitung des Fluchtkogels machte sich die langsamere Seilschaft zum Rückweg auf, während die schnellere noch einen Nebengipfel besteigen wollte. Dies ließen die 4 dann sein, da das Gelände sehr brüchig und gefährlich war.

Am Sonntag ging`s ebenfalls um 7.00 Uhr los mit dem Aufstieg auf die Hochvernagtspitze. Der Himmel war leider recht wolkenverhangen und die Prognose für den Tag nicht allzu gut. Nachdem wir den Gletscherfuß erreicht haben, stiegen wir wieder in 2 Seilschaften über den Vernagt-Gletscher auf. Kurz vor dem letzten Gipfelaufbau zog es zu und fing zu graupeln und schneien an, so dass wir den Gipfelbesuch leider auslassen mussten. Das Wetter und die Kälte animierten uns zu einem äußerst schnellen Abstieg. Kurz unterhalb der 3.000 er Grenze ging der Schnee dann in Regen über und wir mussten noch fast 2 Stunden im Regen zur Hütte zurückgehen.

Dort gönnten sich dann alle eine ausgiebige Brotzeit, bevor es nochmals 750 Hm ins Tal ging und  4 Leute die Heimfahrt antraten. Die anderen 4 Hochtourengeher blieben noch im Ötztal und gingen zur Breslauerhütte, von der sie dann am Montag die Wildspitze bestiegen.

Das Hochtouren-Wochenende war super lehrreich und interessant. Vielen Dank an Peter und Hannes für Ihre Geduld und Unterstützung und den schnelleren Jungs für Ihr Verständnis.     

Bericht: Ute Bergmaier

Bilder: Liane Faust, Hannes Götzfried, Tobias Prießnitz, Alex Laug, Peter Wiedemann