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Endlich Winter, endlich Schnee………….

Schneeschuhtour auf die Bernhardseckhütte

Unterwegs zur Bernhardseckhütte

Bizarr vereister Wasserfall

Spurarbeit kurz vor der Mutte

Verscheneite Kletterwände

Nach den ersten Januarschneeflocken reicht es fürs ersehnte Skitourengehen wohl noch nicht – im Tal ist es grün  - aber über 1500 m liegt ausreichend Schnee – ideal für Schneeschuhtouren! So führt unsere erste Schneeschuhtour auf die Bernhardseck-hütte.
Der Talort ist Elbigenalp im Lechtal (1000 m). Von dort schlängelt sich eine Forststrasse, vorbei an der „Gibler Alm“ (1200 m) hinauf, Richtung “Lechtaler Panoramaweg“.
Anfangs können wir noch mit den Wanderschuhen laufen, aber ab 1400 m haben wir eine geschlossene Schneedecke und können auf die Schneeschuhe wechseln. Jetzt kann man es sich raussuchen, entweder „zum Ratschen“ auf der Forststrasse bleiben oder im Gänsemarsch den Abstecher durch unverspurte Neuschneeauflagen. Beide Wege sind leicht zu laufen und daher auch für Anfänger geeignet. Nach 2 Stunden verlässt man den Wald und der Blick kann ungehindert umherschweifen.
Gegen Norden sieht man die Hermann von Barth Hütte mit seinem Klettergebiet an den Wolfebnerspitzen, gegen Süden besticht die mächtige Freispitze und der Gipfelaufbau der Parseierspitze.  Nur noch eine knappe Stunde und wir erreichen die auch im Winter geöffnete Bernhardseck-hütte. Diese kleine Hütte bietet alles was das Wanderherz höher schlagen lässt: eine urige Einrichtung - Hüttenflair, freundliche Bedienung und frisch zubereitetes,  leckeres Essen. Und ausreichend Hunger haben wir nach den 800 Höhenmeter Aufstieg mitgebracht.
Der Hüttenwirt persönlich bringt uns danach noch einen Verdauungsschnaps und erklärt uns eine Abstiegsvariante. Die Wegfindung sei zwar „etwas schwierig“ (ACHTUNG, ACHTUNG wen das ein Hüttenwirt sagt! - und so richtig verstanden haben wir den Lechtaler Dialekt auch nicht!), aber genau sowas wollen wir zum Abschluss noch machen. Dazu laufen wir am Grat noch etwas weiter, um vor der „Mutte“ südseitig und weglos durch den Neuschnee abzusteigen. Anfangs geht das noch gut,  doch die freien Hänge verleiten uns zu weit nach links, sodass wir in steiles Grasgelände kommen.  Auf dem Hintern sitzend rutschen wir dieses Gelände einfach ab (sicherlich war es uns anfangs etwas mulmig, im Verlauf jedoch hatten wir Spaß pur) bis wir unten wieder auf den richtigen Weg gelangen,  der vom rechten Kammgelände herzieht. Jetzt heist es erstmal den Schnee aus allen Ritzen zu befreien.  Der Höhenweg bringt uns schnell wieder auf die Forststraße zurück und kurz danach sind wir wieder am Auto.  Auf der Heimfahrt kehren wir nochmals ein und lassen bei Kaffee und Kuchen die Tour ausklingen.