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Auf das Wahrzeichen der Allgäuer Berge: Höfats (2.258 m)

am 05.09.2020

  • Auf dem Älpelesattel
  • kurzer Abstieg vor steilem Aufstieg
  • dafür steht die Höfats: Gras, Edelweiß, Steilheit
  • mutiges Edelweiß mitten auf dem Pfad
  • Schlüsselstelle (II)
  • Schlüsselstelle (II)
  • Schlüsselstelle passiert
  • auf dem Gipfel der Höfats
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Die Höfats ist mit ihrer formschönen Silhouette der Traumberg vieler ambitionierter Hobby-Alpinisten. Wären da nicht die abschreckenden Berichte über ihre berühmt berüchtigten steilen Grashänge. Nichtsdestotrotz war die TeilnehmerInnen-Warteliste für die heutige Tour auf den Südost-Gipfel ziemlich lang.

  • Käseralpe - 860 Hm unterhalb
  • Bocksteile Westseite
  • Schneck und Rädlergrat
  • Chillen vor der Kulisse von Schneck, Hochvogel, Großem- und Kleinem Wilden.
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Um 6:00 Uhr trafen wir uns an der Geschäftsstelle und waren bereits um 7:30 Uhr von Oberstdorf aus auf dem Weg über Gerstruben zum Älpelesattel. Bereits vom Dietersbachtal aus war unser Gipfelziel und die immer steiler werdenden Gipfelgrate einsehbar. Der Älpelesattel auf knapp 1800m war schnell erreicht und wegen des traumhaften Wetters die erste längere Trinkpause fällig. Der bisherige Part war zwar unschwierig, aber ordentlich steil und daher recht schweißtreibend. Unser Weiterweg über den Südgrat war von hier aus nun voll einsehbar:  Steil und ausgesetzt aber durchaus machbar, war die einhellige Meinung. Zunächst flach und grasig wird der unmarkierte, aber gut ausgetretene Steig immer felsiger und steiler. Alpen-Edelweiße säumten den Weg im oberen Teil, selbst mittig auf dem Aufstiegspfad.
Kurz vor 12:00 Uhr war dann schon die Schlüsselstelle erreicht – eine schräge Felsplatte mit atemberaubender Ausgesetztheit. Wenn der Kopf mitmacht, stellt diese Stelle dank der guten Griffe und Tritte allerdings kein Problem dar. Die tolle Sicht vom spärlich besuchten Gipfel bis zum Bodensee lud zum Verweilen ein und so machten wir uns erst nach einer ausgiebigen Pause auf den gleichen Weg zurück zum Älpelesattel. Von hier bogen wir nun nach Osten ins Oytal ab. Eine kurze Rast in der Käseralpe brachte unseren Flüssigkeitshaushalt wieder ins Lot. Am Stuibenfall vorbei erreichten wir schließlich das Oytalhaus, wo bereits die Tretroller auf unsere Ankunft warteten. Der letzte Part unserer Tour zurück zum Parkplatz war daher, dank des asphaltierten Weges, überaus rasch bewältigt.

Danke Richard für die souveräne Führung dieser Tour auf das Traumziel der Allgäuer Alpen!

  • Gipfelkreuz Höfats
  • Gruppenselfie
  • Abstieg Schlüsselstelle (II)
  • Richard
  • Blick zurück auf den Südostgipfel
  • Stuibenfall
  • Stuiben kommt von "stäuben"
  • Abfahrt mit Roller ab Oytalhaus
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Bericht: Hannes Götzfried
Bilder: Hannes Götzfried, Martin Häring, Wolfgang Stache

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