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Wanderung Oberes Donautal

vom 13. bis 15. Mai 2022

  • Ebinger Haus Ausblick
  • Schloß Werenwag
  • Opakante Einstieg
  • Opakante 3. Seillänge
  • Opakante 2
  • Opakante Schreyfels Abseilen
  • Ebinger Haus
  • Stuhlfels
  • Ebinger Haus - Hüttenmond
  • Stuhlfels 2
  • Donausonntag
  • Donauvortrieb
  • Donau Raaber Wand
  • Donau Neumühlenwehr
  • Donaurutsche
  • 1

 

13. – 15. Mai 2022
Oberes Donautal

Teilnehmer: Maria Wiedemann, Rosi Kretzinger, Günther Maute, Anja Gleich, Franz Ruf, Angelika Kögel, Sigi Weippert
Das Ebinger DAV-Haus in Hausen im Tal liegt ideal - kurze Wege zum Klettern und Paddeln. Frau Fröhlich gibt sich anfangs kurz angebunden, aber sie entpuppt sich dann als liebevoller Wegweiser durchs Gebäude. Wir haben für zwei Nächte einen eignen Schlafraum. Auch der lange suchende Pizzabote aus Beuron war entzückt über die Lage. Es ist halt nicht alles im Navi – aber trotzdem ein Foto wert.


Samstag war Klettern angesagt. Alle kommen mit zur Opakante am Schreyfels. Eine Mehrseillängenroute bis hoch zur Burg Werenwag – Schwierigkeit III+. Angeblich die schönste und längste leichte Tour im Donautal. Franz gönnt sich einen Verhauer – alle sind am frühen Nachmittag gelöst und beeindruckt am Ausstieg. Wer den Burgbereich betritt, kommt angeblich ins Verlies. Deshalb gesträucheln wir einen Rutschpfad hinunter, finden hinab zum Seilgeländer und üben mal wieder Abseilen auf den letzten 40 Höhenmetern. Danach Maria: „Ich muss meine Füße in die Donau halten“. Rosi und Günther nützen das zum Vollbad und Eis gibt es auch. Kaffeekochen und viel mitgebrachten Kuchen essen ist danach im Ebinger Haus angesagt. Zwischenzeitlich sind auch andere Gäste und das Hüttendienstteam da. Alle sind sehr hilfsbereit – die empfohlene Abendwanderung zu Stuhlfels und Schlossruine Hausen ist entspannend und auf der Terrasse vom Gasthof Steinhaus wird in fröhlicher Runde der Tag beendet.


Für den Sonntag haben wir die Paddelgenehmigung bis Sigmaringen bezahlt. Das Einsetzen verzögert sich etwas. Denn der Faltbooteiner von Sigi sperrt sich lange, bis alle Teile zusammenpassen. Nach einer kleinen Einweisung geht’s flott bis zur Umtragestelle an der Neumühle. Die junge Donau bietet eine der schönsten Paddelbootstecken Deutschlands - beginnend unter den Hausener Felsen, vorbei an Schaufels und Rabenwand, danach Burg Dietfurt, Teufelsbrücke und Amalienfels. Nachmittags geht es lebhaft auf dem Wasser zu: badende Kinder, ein Papa hat die Familie samt Handy von Mama und der Sabine versenkt, eine Mädchengruppe übt Bootfahren. Alles passt – das Wehr in Gutenstein rutschen die Unseren problemlos hinab. Ein Versuch, das Blockwehr Dietfurt zu befahren, sieht bei Sigi nicht gut aus. Alle andern tragen um und es wird dabei sogar die Genehmigung kontrolliert. Rast in der „Mühle Dietfurt“. Eine Gruppe setzt gerade wieder in die Donau ein und warnt uns vor langen Wartezeiten beim Essen. Trotzdem bleiben wir und werden zügig und sehr zuvorkommend im sonnigen Garten bedient. Erste Ermüdungserscheinungen machen sich auch bemerkbar, sodass wir mehrfach Bootsplätze tauschen und auch mal das dicke, nicht steuerfreudige Raftingboot anhängen.


Die Bootsrutsche bei Laiz macht nochmal Spaß.  Einen Kilometer später sind wir auch schon
In Sigmaringen. Bootsputz und Auto nachholen – beim Abschlussumtrunk hängen alle in den Polstern. Also hat es doch mehr angestrengt als erwartet. Ein großes Lob für die Gruppe, die sich gegenseitig immer unterstützt und zusammengeholfen hat!

 

Text und Bilder: Sigi Weippert