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Felskletterkurs 2020

11.-12.07.2020

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Hier erstmal ein Lob: Alle 8 Kursteilnehmer sind gute Kletterer, aber vor allem sehr gute Sicherer. Macht uns stolz, sind doch alle an unserem Kletterturm ausgebildet worden. Umso leichter lässt sich jetzt darauf der Felskletterkurs aufbauen.

Wetterbedingt muss der erste Tag des zweitägigen Kurses auf unserer Anlage abgehalten werden.  Was anfangs als Notnagel angesehen wird, erweist sich aber danach als ein wesentlich effektiveres Arbeiten als es am Fels möglich gewesen wäre. So können alle Lehrinhalte in Theorie und Praxis ausgiebig und intensiv trainiert werden und unsere angehenden Felskletterer sind nunmehr bestens gerüstet für den morgigen Felsklettertag.

Am gleichen Tag noch geht es deshalb nach Nassereith. Die Kletterfelsen dort,  mit den vielen Routen sind ideales Kursterrain. Ein geselliger Abend, der mit einem Deal mit dem Hotelbesitzer über ein Frühstücksbuffet für 7 Euro gipfelt, beschließt den Samstag.

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Über Nacht ist der Fels abgetrocknet, ideale Bedingungen und sind wir die ersten im Klettergarten, können uns die Routen noch aussuchen.Jetzt geht es an die Felsgewöhnung. Spannend zu erfahren: was „halten“ die Kletterschuhe? und „kürzer Treten“ anstelle von „Ziehen“ um die Hände zu entlasten. Die Krönung dieser Übung: klettern ohne Hände! Die Teilnehmer machen ihre Sache sehr gut, bald schon sind Fortschritte sichtbar, Vertrauen und damit Sicherheit nehmen merklich zu.

Nach 6 Stunden „Rauf und Runter“ müssen die Trainer endgültig passen: Die Kursinhalte sind vermittelt - die Umsetzung gelungen. Es folgt freies Klettern in etwas schwierigeren Routen. Gegen 16.00 Uhr sind wir platt, packen zusammen und treffen uns zum Kursabschluss noch bei einem Eiskaffee.

Resümee: Die Teilnehmer sind rundum zufrieden, ein guter Kurs, viel Neues und sie sind begeistert vom Felsklettern.Was ihnen jetzt noch fehlt ist Erfahrung. Deshalb hier ein Appell an unsere Trainer, „alten Hasen“, „jungen Wilden“ und an die Teilnehmer der Mehrseillängenschulung:

Bitte im nächsten Programm doch Gemeinschaftsfahrten in mittelschwere Klettergärten anbieten. Dies erst würde die bisher geleistete Arbeit krönend abschließen und wäre Nachwuchsarbeit vom aller Feinsten -und das braucht unsere Sektion - dringend !

 

Text: Peter Wiedemann

Bilder: Peter Wiedemann, Wolfgang Stache

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