Geschichte der Sektion Mindelheim

110 Jahre Vereinsgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen – in Jahrzehntabschnitten sollen die wichtigsten Ereignisse genannt werden. Wer sich näher für die Geschichte der Sektion interessiert, kann diese in der Festschrift aus dem Jahr 1990 (in der Geschäftsstelle erhältlich) nachlesen.

seit 2010

seit 2010

  • Josef Schafnitzel und Peter Riedmaier übergeben 2011 ihre Ämter als 1. und 2. Vorsitzender an Gerhard Groos und Christine Heim.
  • 2013 übernimmt Klettersteigwart Peter Wiedemann zusätzlich das Amt des 2. Vorsitzenden.
  • beim Kletterturm nahe des Maristenkollegs wird ein neuer Kletterturm (System Walltopia, 13,5 m Höhe, 540 qm Kletterfläche, rund 100 Kletterrouten) errichtet; Einweihung am 12. Juli 2014;  Kletterbetreuer werden bestellt und Kletterkurse angeboten; die Zufahrtsstraße erhält den Namen „Zum Kletterturm“; die Anlage findet großen Zuspruch.
  • starker Mitgliederzuwachs – 2014 wird die 2000er-Marke überschritten – Sektion ist größter Verein in Mindelheim.
  • 2015 übergibt Schatzmeister Günther Träumer nach 39 Jahren sein Amt an Dieter Jadasch und wird zum Ehrenmitglied ernannt; Wilhelm Walter wird zum Vertreter der Sektionsjugend gewählt.
  • ab 2016 gibt die Sektion ein Jahresprogramm heraus.

 

 

2000 bis 2009

2000 bis 2009

  • 100jähriges Jubiläum mit zahlreichen Aktivitäten (Geburtstagsparty, Fotoausstellung in der Sparkasse, Konzert des Trientiner Bergsteigerchores im Zedernsaal von Schloss Kirchheim, Jubiläumstourenprogramm, Festabend).
  • Sektion erhält zum 100jährigen Jubiläum vom Rudolf-Rother-Verlag den Gesamtsatz der aktuellen Gebietsführer.
  • Erster Vorsitzender Josef Schafnitzel gibt einen Kletterführer für rund 40 Routen bei der Mindelheimer Hütte heraus.
  • Alexander Huber und Hans Kammerlander begeistern mit Lichtbildervorträgen im Forum.
  • Edelweißabend kehrt 2004 nach 25 Jahren im Schützenheim Nassenbeuren zurück nach Mindelheim. Rahmenprogramm der Veranstaltung im Forum: Fotoausstellung und Präsentation der Sektionsaktivitäten sowie Ausstellung alter Postkarten mit Hütten- und Bergmotiven.
  • Bernhard Graf übernimmt von Bernhard Riederle die Leitung der Ortsgruppe Kirchheim.
  • Die Sektion geht online – Informationen über Sektion, Hütte und Klettersteig im Internet.
  • Neue Geschäftsstelle im Dachgeschoß des Kindergartens an der Luxenhofer Straße.
  • Willi Schielle gibt das Amt des Hauptmanns der Stadtwache an Rudi Engel ab.
  • Einrichtung eines Boulderraumes in der Geschäftsstelle.
  • Die Mitgliederzahl steigt auf 1.655.

1990 bis 1999

1990 bis 1999

  • Mit zahlreichen Veranstaltungen während des Jahres wird das 90jährige Bestehen der Sektion begangen.
  • Eine elfköpfige Gruppe wandert zum Jubiläum in dreieinhalb Tagen von Mindelheim zur Mindelheimer Hütte.
  • Der Faulturm der alten Kläranlage in Mindelheim (provisorische Klettertrainingsanlage) wird abgerissen.
  • Zwölf Fachübungsleiter, sechs Jugendleiter und eine Seniorenleiterin sind für die Sektion tätig.
  • Am Radweg südlich des Maristenkollegs entsteht der Kletterturm mit rund zehn Metern Höhe.
  • Eine Kletterwand in der neuen Doppelturnhalle wird geplant, kommt dann aber nicht zur Ausführung
  • Start zur Jahrtausendtour: Trekking in vier Jahresetappen von der Mindelheimer Hütte zum Mont Blanc (1997 bis 2000).
  • Die Geschäftsstelle in der ehemaligen Knabenschule wird eröffnet. Ursula Schafnitzel wird Geschäftsstellenleiterin.
  • Erster Vorsitzender Willi Schielle gibt das Amt nach 28 Jahren ab. Josef Schafnitzel wird sein Nachfolger.
  • 37 Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft werden beim Edelweißabend vergeben, darunter für 75 Jahre an Ehrenmitglied Willi Striebel
  • Willi Schielle wird in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
  • Die Sektion zählt 1.237 Mitglieder.

1980 bis 1989

1980 bis 1989

  • Sepp Sirch und Manfred Helmich werden die ersten Bergwanderführer der Sektion.
  • Leistungsschau in der Sparkasse über die Aktivitäten der Sektion.
  • 3. Unterallgäu-Ausstellung in Mindelheim: Die Sektion betreut eine sechs Meter hohe Kletterwand in Halle 3.
  • Der Jugendreferent wird Mitglied der Vorstandschaft. Werner Schaule wird erster Jugendreferent, eine neue Jugendgruppe entsteht.
  • Die Ortsgruppe Kirchheim-Eppishausen gründet sich. Max Ruf wird ihr erster Obmann. Ein Jahr später folgt ihm Bernhard Riederle nach.
  • Vorschlag des Vorsitzenden Schielle in der Generalversammlung 1987 zum Bau eines Kletterturms in Mindelheim. Die erste provisorische Anlage entsteht am Faulturm der alten Kläranlage.
  • Die Sektionen Krumbach und Schwabmünchen gehen Patenschaften mit der Sektion ein.
  • Gründung der Seniorengruppe unter Leitung von Edeltraud Mayer-Niklaus. Ihr Motto: Hallo, Jugend ab 60.
  • Ehrenmitglied Willi Striebel begeht zum 80. Geburtstag den Innsbrucker Klettersteig.
  • Das 1000. Mitglied wird begrüßt.
  • Bildung einer Jugendgruppe I (10 - 14 Jahre) unter der Leitung von Maria Müller.

1970 bis 1979

1970 bis 1979

  • Willi Schielle, seit 13 Jahren bereits in verschiedenen Funktionen in der Sektion tätig, wird Erster Vorsitzender, Otto Morgenthal Zweiter Vorsitzender und Skiabteilungsleiter
  • Neue Prioritäten werden gesetzt: Fahrtenprogramme, Familientour, Gemeinschaftsfahrten, Jugendarbeit, Ausbildungskurse, Fotowettbewerbe, geselliges Leben, Altherrenfahrten zur Mindelheimer Hütte.
  • Erste Skilanglaufmeisterschaften.
  • Mitglied Egon Ehrentreich nimmt am berühmten Vasa-Lauf in Schweden teil.
  • Sepp Hinkhofer übernimmt die Leitung der Skiabteilung.
  • Gründung der Stadtwache als historische Ordnungsgruppe beim Frundsbergfest. Lagerplatz ist das Einlasstor. Die Funktion des Hauptmanns übernimmt Willi Schielle.
  • Erster Frundsberglauf (Volksskilanglauf) bei den Vogelhäusern. Loipen werden mit Spurgerät gespurt.
  • Der Skibasar entsteht in einer Garage des Mindelheimer Gasthofs Stern.
  • Die Sektion zählt 800 Mitglieder.
  • Die Jugendgruppe erhält einen Versammlungsraum in der ehemaligen Landwirtschaftsschule.

1960 bis 1969

1960 bis 1969

  • Kurt Kleiner übernimmt den Sektionsvorsitz.
  • Willi Schielle wird Jungmannschaftsleiter (enorme Steigerung der Gruppenstärke und des Fahrtenprogramms; gezielte Ausbildung; Bildung einer Jugendgruppe bis 18 Jahre).
  • Auf Vorschlag der Sektion werden Straßen im Neubaugebiet der Stadt nach Allgäuer Bergnamen benannt.
  • Erstmals wird eine Skigymnastik angeboten.

1950 bis 1959

1950 bis 1959

  • Im Allgäu entstehen die ersten Sessellifte. Skiabteilungsleiter Willi Immerz organisiert in großem Umfang Omnibusfahrten.
  • Arthur Trenkler übernimmt die Jungmannschaft (Gruppenabende, Fahrten, Skihochtouren, aber auch Arbeitseinsätze auf der Mindelheimer Hütte).
  • Einweihung der Sprungschanze am Schlossberg. Zahlreiche Skispringen in den folgenden Jahren.
  • Vorsitzender Franz Peter verstirbt plötzlich. Hermann Meier wird sein Nachfolger.
  • Über 1.000 Zuschauer beim Franz-Peter-Gedächtnisspringen auf der Schanze beim Schlossberg.
  • Der neue Skiabteilungsleiter Willi Schielle ruft den Skifasching ins Leben.

1940 bis 1949

1940 bis 1949

  • Otto Drexel wird als kommissarischer Zweigführer durch den Gauleiter bestellt.
  • Franz Singer wird Erster Vorsitzender.
  • Die Sektion erhält die offizielle Lizenz und gibt sich eine neue Satzung.
  • Die Jugendgruppe stellt für die gefallenen Mitglieder ein Kreuz auf dem Kempter Kopf auf.
  • Willi Immerz gründet die Skiabteilung. Zahlreiche Aktivitäten entwickeln sich (Kinderskifest, Skispringen, Skitouren, Skifahrten, Stadtmeisterschaften).
  • Eine selbständige Kletterabteilung wird gegründet. Erster Leiter ist Michael Walch.
  • Franz Peter übernimmt das Amt des Ersten Vorsitzenden.
  • Die Jugend gründet einen eigenen Verein Bergteufel, kehrt aber ein Jahr später in die Obhut der Sektion zurück, weil die amerikanische Besatzungsmacht die damals notwendige Lizenz verweigert.
  • Die Ortsgruppe Krumbach wird eigene Sektion. Zur Dokumentation der langjährigen Verbundenheit übernimmt sie die Betreuung des Krumbacher Höhenweges von der Kanzelwand zur Mindelheimer Hütte.
  • Antrag von Willi Immerz, am Schlossberg eine Skisprungschanze zu errichten. Erst nach sechs Jahren wird das Vorhaben verwirklicht.

1930 bis 1939

1930 bis 1939

  • Der Reichssportführer greift in die Sektionsstruktur ein mit einer Fachschaft Bergsteigen. Juden dürfen kein Vereinsmitglied mehr sein. Nur Nationalsozialisten dürfen Funktionen in der Sektion übernehmen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden diese Regelungen umgehend zurückgenommen.
  • Die Sektion wird in den Deutschen Bergsteiger- und Wanderverein aufgenommen.
  • Eugen Bachmann übernimmt das Amt für Jugendpflege. Nach einem Erlass des Reichssportführers gehören alle Kinder unter 16 Jahren von Sektionsmitgliedern automatisch der Jugendgruppe an.
  • Die Sektion gerät mit 38.000 Mark Schulden in eine ernste finanzielle Krise. Der Hauptverein (DuÖAV) in Innsbruck lehnt Zuschüsse zur Sanierung ab. Letztlich bürgen Mindelheimer Familien für die Sektion.
  • Vorsitzender Abt tritt zurück.

1920 bis 1929

1920 bis 1929

  • Die Sektion zählt 350 Mitglieder.
  • Gründung der Ortsgruppe Krumbach. Stadtkaplan Hauser wird als erster Vorstand der Ortsgruppe gewählt.
  • Die Skiabteilung wird neu ins Leben gerufen. Die Alpe Blässe im Gunzesrieder Tal wird für die Skiabteilung gepachtet.

1910 bis 1919

1910 bis 1919

  • Franz Singer gründet die Skiriege.
  • Die erste offizielle Sektionstour ist vermerkt.
  • Die erste Satzung wird beschlossen.
  • Kinderwettrodeln am Schlossberg mit rund 300 Kindern.
  • Hauptlehrer Dionys Driessle wird mit der Pflege der Jugendfürsorge beauftragt.

1900 bis 1909

1900 bis 1909

  • Gründung der Sektion am 2. März 1900.
  • Pate ist die Sektion Memmingen.
  • 42 Mitglieder treten bei, Ludwig Gresser wird erster Vorstand.
  • Die Aktivitäten sind aber recht mager, daher geht der Mitgliederstand bald zurück.
  • 1907 wird Franz Xaver Abt zum Ersten Vorsitzenden gewählt. In der Folge ist ein Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.
Deutscher Alpenverein
Sektion Mindelheim e.V.
Luxenhoferstraße 1a
D-87719 Mindelheim

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