Unterallgäuer Kräutersammlung

am Samstag den 23.06.2018 in Olgishofen

Wildkräutersammlung in Olgishofen

mit Christine beim Salben machen

im Garten von Christine

Christine verwöhnt uns mit Selbstgemachtem

Wir wollten heimische Kräuter kennen lernen. Deshalb machte Christine Wohllaib, die Wildkräuterführerin, eine Führung für uns in heimischen Gefilden.
Die Wanderung begann in Olgishofen. Dort, wo Christine zu Hause ist und quasi die Kräuter vor der Haustüre hat.

Schon nach kurzer Wegstrecke durften wir die ersten Kräuter am Wegesrand kennenlernen:
Schafgarbe, Zwölffingerkraut und Spitzwegerich. Alles, woran so mancher vorbei geht. Die Heilkraft der Kräuter wurde von ihr erklärt und so manches wurde probiert.
Am meisten hat uns die „Königin der Heilkräuter“, die Brennnessel, fasziniert. Durch richtige Handhabung kann man die Blätter essen (sie schmecken sogar sehr gut!).
Die „Früchte“ sind sogar ein richtiges Kraftpaket. Sie enthalten viel Vitamine und Eisen und sind für einen Salat ein richtiger Hingucker.  Die Blätter kann man trocknen und als Tee zum Aufguss verwenden.

Weiter ging es zu einem Paradies von Himbeeren. Da wurde dann ausgiebig geschlemmt. Doch es gibt nicht nur gesunde Kräuter, auch giftige lernten wir kennen. Christine zeigte uns das giftige Kreuzkraut, das nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere gefährlich sein kann. An einer Eiche sahen wir die Nester des „Eichenprozessionsspinners“. Dessen Raupen sind sehr giftig und stellen momentan ein großes Problem in unserer Gegend da.

An duftenden Heckenrosen und süßlichem Mädesüß vorbei, ging es zurück in den Garten von Christine.
Dort erwartete uns ein erfrischendes Getränk aus Kräuterauszügen und Beeren. Mit den
gesammelten, mitgebrachten Kräutern zeigte uns Christine, wie man eine Wundcreme macht.
Eine kleine Kostprobe haben wir mit nach Hause bekommen.
Bei selbergemachtem Brot, Kräuterbutter und Kräuterquark, ließen wir den Tag im Garten von Christine ausklingen.
Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel die Natur zu bieten hat und wie wenig wir die Kräfte der
Natur nützen.


Text und Bilder: Margit Huber

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