Hochvogelbegehung mit Übernachtung im Winterraum des Prinz Luitpold Hauses (PLH)

vom 04. bis 05. November 2017

knifflige Queerung

Blick zum Schneck

Naturdusche

Holz holen

Aufstieg zum Hochvogel

Winterraum PLH

kurze Rast vor dem Aufstieg

kurz nach der Balkenscharte

Ausblicke

in der Scharte

Abbruch

Panorama

Elisabeth

Rückblick auf die Fuchskarspitze

Abstieg in den kalten Winkel

zurück auf der Balkenscharte

unser Abendmenü

morgendliche Begleiter

nächster Morgen - rückblick zum Schneck

auf zum Schneck



7.00 Uhr Abfahrt Richtung Hinterstein, kurze Kaffeepause in Hindelang, 9.15 den ersten Bus Richtung Giebelhaus und Aufstieg zum bereits geschlossenen PLH. Auf dem Weg noch Wasserfassen für den Aufenthalt im dessen Winterraum.  Wir haben Glück, der Winterraum ist leer, hat er doch nur 15 Lager und wir sind ja schon eine 10 köpfige Gruppe. Der Winterraum bietet einen Holzofen, Gasherd, Töpfe, Wasserkessel, Geschirr und Besteck. Wir richten uns ein, Holz auffüllen, Anfeuerholz hacken und dann geht’s weiter über die schneefreie Balkenscharte Richtung Hochvogel. Die ostseitige Querung der Kreuzspitze ist wegen dem hartgefrorenen Harschdeckel  knifflig, der weitere Aufstieg über den „kalten Winkel“ geht dann aber erstaunlich gut. Der Weiterweg aus der Scharte heraus über die Westseite zum Hochvogel schaut aber nicht einladend aus: es haben sich großflächige und abschüssige Blankeisfelder gebildet, die ohne Steigeisen nicht sicher zu begehen sind. Wir brechen ab. Der geplante Rückweg über die Kreuzspitze ist noch stärker vereist, sodass wir auf unserer Aufstiegsspur zurücklaufen.  

Im Winterraum der PLH wieder angekommen hat sich inzwischen eine weitere 12 köpfige Gruppe eingefunden. Äh, wir müssen reden………… und tatsächlich schaffen wir es, auf engsten Raum zu kochen und jeder findet dann auch noch eine Matratze zum Schlafen, aber viel mehr Besucher hätten es nicht mehr werden dürfen. Unser Abendmenü: Gulaschsuppe mit Glühwein. Dann ab auf die dünnen Matratzen, die Nacht wird hart, das Feuer geht aus. Glücklich, wer sich zwei Decken geangelt hat…..!
Am nächsten Morgen: Muslifrühstück mit Kaffee und Tee, zusammenpacken, aufräumen, kehren und saubermachen. Beim Abmarsch schaut das Wetter noch nicht so schlecht aus, wir versuchen einen Abstecher zum „Schneck“. Aber schon auf dem Weg dorthin ziehen dichte Nebelwolken auf und als wir den „Himmelecksattel“ erreichen "schwimmen" wir in einer eiskalten und trüben Suppe. Aber die Gruppe ist so motiviert, dass der Gipfel trotzdem gemacht wird. Ein Kreuz haben wir erreicht, ob es der Schneck oder nur das Himmeleck war, wir wissen es nicht ;-).
Beim Abstieg geht es dann recht schnell auf den Schneefeldern hinunter und beim Rauslaufen setzt pünktlich auch noch der Regen ein – so haben wir an diesem Wochenende wirklich alles bekommen.

Trotzdem will die Gruppe wieder gehen – das macht uns stolz!

 

Text: Peter Wiedemann

Bilder: Diverse

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