Wanderung auf die Krinnenspitze

am 23.09.2017

Rosi

Mit drei Autos ging´s in der Früh los Richtung Tannheimer Tal zum Parkplatz der Liftgesellschaft Nesselwängle. Trotz der recht frischen Temperaturen wurde uns nach relativ kurzer Zeit so warm, dass wir unsere Jacken ausziehen konnten: Wir wollten unser Ziel ja „By fair Means“, also ohne Benutzung der Seilbahn erreichen. Zuerst auf dem Fahrweg und später abzweigend auf einen schönen Wanderweg erreichten wir die Bergstation. Nun ostseitig zuerst über die Schulter, dann immer mehr aufsteilend und zuletzt über zwei drahtseilgesichterte Mini- Aufschwünge kamen wir zum – wer hätt`s gedacht – nun nicht mehr wirklich menschenleeren Gipfel. Dies war wohl der Tatsache geschuldet, dass wir als Tourentag einen der ersten Schönwettertage nach langer Schlechtwetterphase gewählt hatten. Entschädigt wurden wir ob der Massen durch einen phänomenalen Rundblick auf die gegenüberliegenden Tannheimer Kletterberge wie z.B. Rote Flüh und Hochwiesler und den Litnisschrofen auf der anderen Seite. Weiter weg, die höher liegenden Gipfel der Lechtaler, die auf der Nordseite schon leicht angezuckert waren. Nach einer eher kurzen Rast stiegen wir über den Alpnrosenweg zur Nesselwängler Edenalpe ab, um uns nach vollbrachter Tat wieder entsprechend zu stärken. Von hier schlenderten wir auf dem breiten Fahrweg zurück zur Krinnenalpe und letztendlich auf unserem Aufstiegsweg zurück zu unserem Ausgangsort. Einigen, denen die Lauferei am Schluss wohl etwas zu langweilig geworden wäre, griffen zu den hier angebotenen „Mountaincarts“, mit denen sie superflott bergab fuhren. Wenn man die Gesichter sieht, wohl eine Riesengaudi….So nahm ein toller Tag bei bestem Bergwetter und noch tolleren Teilnehmern sein Ende.

Text: Hans Hörmann

Bilder: Rosi Kretzinger, Hans Hörmann

 

 

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