Hohe Geige und Mainzer Höhenweg

(oder auch: „was Kleines sollte es werden“) vom 07.08. bis 09.08.2017

idyllischer Weg zur Hütte

Ausgangspunkt Parkplatz Plangeross

Aufstieg zur Rüsselsheimer Hütte

Rüsselsheimer Hütte

auf der Rüsselsheimer Hütte

Sonnenfaufgang auf der Rüsselsheimer Hütte

kapitaler Begleiter

Gipfelbild Hohe Geige

wilder Abstig in die Schneefelderreste

was vom Schneefeld übrig blieb

wie es wohl mit Schneefeld ausgesehen haben mag

Abendessen im Rheinlandpfalz Biwak

Rheinlandpfalz Biwak auf 3200 m

Morgenstimmung am Biwak

Wegverlauf am zweiten Tag - immer auf dem Grat bleiben

"Gegenverkehr" auf dem Gletscher



Abfahrt um 10.00 Uhr in Richtung Plangeross  (1600 m) im Pitztal und gemütlicher Aufstieg zur der netten, kleinen Rüsselsheimer Hütte (2330 m). So gegen 16.00 treffen wir auf der Hütte ein. Zum Abendessen Steinbockgulasch – so kann es weiter gehen. Danach wird der Plan für Morgen geschmiedet: auf halben Weg Rucksack deponieren und mit leichtem Gepäck über den Westgrat auf die Hohe Geige, über den Normalweg wieder herunter und weiter über den Mainzer Höhenweg zum Rheinland Pfalz Biwak!

6.30 Uhr Abmarsch von der Hütte, Wanderweg zum Einstieg und in leichter Blockkletterei dem Gipfel (3390 m) entgegen. In 3 Stunden und 1000 Höhenmeter später sind wir oben, der kalte und heftige Wind verkürzt die Gipfelzeit und in 2 Stunden wieder zurück am Rucksackdepot.

Es folgt der Anstieg zum Mainzer Höhenweg auf das Weißmaurachjoch (2950 m). Der Weg ist sehr steil und der schwere Rucksack dazu zwingt uns immer wieder zu Pausen. Früher wurden beim Übergang 3 Schneefelder gequert, die gibt es leider nicht mehr – jetzt sind es nur noch üble Schotterkare mit tiefen Ab- und Aufstiegen – sehr kräftezehrend – kein schöner Weg! Nach 5 Stunden erreichen wir das Biwak auf 3250 m – weitere 1200 Höhenmeter haben wir gemacht - eine lange Tour. Im Biwak ist es kalt, ein Sturm tobt draußen – es kommt keine romantische Stimmung auf – gegen 18.00 Uhr schlafen wir bereits.

Am nächsten Tag hat sich der Sturm gelegt und wir gehen den zweiten Teil des Höhenwegs. Jetzt bleibt der Weg immer auf dem Grat, schönes Blockklettern, viel schöner wie gestern und man hat eine grenzenlose Fernsicht.
Mittags erreichen wir die Braunschweiger Hütte. Ein reichhaltiges Mittagessen, dann steigen wir über den Jägersteig ab.

Text: Peter Wiedemann

Bilder: Hans Hörmann/Peter Wiedemann

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