Palaronda Trek in den Dolomiten

vom 20.07. bis 23.07.2017

Silhouette

Gruppe beim Start

Alpenmohn

Blick vom Rifugio Pradidali

Rifugio Pradidali

am Bivaco C. Minazio auf 2.290 m

Sabine

Pause am Bivaco C. Minazio

Rifugio Treviso

Pink Ladies

Liane

Lissy

Cima Rosetta 2.743 m

Blick von der Cima Rosetta I

Blick von der Cima Rosetta II

Rudi am Gipfel der Cima Rosetta

Am Donnerstag, den 20.07.2017 hat sich der Fachübungsleiter Rudi Engel mit 5 Frauen und 2 Männern auf den viertägigen Palaronda Trek im Herzen der Dolomiten aufgemacht.

Wir brachen in Ersiried bei leichtem Regen auf und kamen  dann nach 5-stündiger Autofahrt bei  bestem Wetter in San Martino de Castrozza, im Trentino an.

Von dort fuhren wir mit der Bahn zur Mittelstation  und starteten den Aufstieg zum Rifugio Rosetta auf 2.572 m. Nach kurzer Pause sind wir dann über den Passo Pradidali (2.658 m) durch zerklüftetes Karstgestein der Pala-Hochebene und im Schatten der großen Kletterberge Pala di San Martino, Cima Immink und Cima Pradidali in 3 Stunden zum Rifugio Pradidali auf 2.278 m abgestiegen.  Am nächsten Tag ging es wieder ein Stück den gleichen Weg zurück, bis wir über einen kleinen Klettersteig zum Passo delle Lede auf 2.695 m kamen. Von dort stiegen  wir mit einer Rast bei der Biwakschachtel  C. Minazio insgesamt über 1.100 hm ab. Um uns etwas abzukühlen, sprangen wir alle freudig begeistert in den ins Tal fließenden kalten Bach mit seinen herrlichen Gumpen. Nach ausgiebiger Rast und bester Laune machten wir uns dann wieder an den Aufstieg zu unserer 2. Übernachtungshütte, dem Rifugio Treviso, auf 1.631 m.

Nach einem lustigen Hüttenabend mit bestem Rotwein, einer mehr oder minder gut verbrachten Nacht, brachen  wir am 3. Tag zu unserer längsten Etappe mit insgesamt 11 km bei herrlichem Wetter auf.
Nach einem Aufstieg von 1.000 hm über den Passo Canali (2.460 m) stärkten wir uns bei einer Brotzeit mit herrlichem Ausblick auf wilde Felszinnen der umgebenden Kletterberge.  Vor allem dort konnten wir die, typisch für die Pala-Gruppe, durchziehenden Nebelschwaden erleben, die den Blick auf die herrliche Bergwelt innerhalb kürzester Zeit nehmen und wieder frei geben. Danach hatten wir  noch fast 3 Stunden durch die karge Ödnis der Pala-Hochebene im ständigen Auf und Ab zur 3. Übernachtungshütte zu laufen.
Nach 7-stündiger Gehzeit und insgesamt über 1.400 hm Aufstieg waren wir richtig froh das Rifugio Rosetta zu erreichen.

Als krönender Abschluss stiegen  wir am 4. Tag noch auf den Cima Rosetta auf 2.743 m und konnten die beste Aussicht auf die Dolomiten, u. a. auf den Rosengarten, die Marmolada und das Latemar-Gebirge genießen.

Den Abstieg kürzten wir dann mit der Bergbahn ab, um uns noch am Kalterer See für die Rückfahrt zu stärken.

Am Ende des 30 km langen Rundweges mit insgesamt 3.500 hm im Aufstieg waren wir alle von der Tour begeistert, weil das Wetter bestens war und sich eine nette, sehr gesprächige Truppe zusammengefunden hatte.                 

 

Text: Ute Bergmaier
Bilder: Liane Faust

 

Deutscher Alpenverein
Sektion Mindelheim e.V.
Luxenhoferstraße 1a
D-87719 Mindelheim

Telefon: 08261/738073
Telefax: 08261/738074
info(at)alpenverein-mindelheim.de